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Der Name Flick in Wicker ist traditionell mit bestem Wein verbunden

Gemütlichkeit am
Tor zum Rheingau

Wir haben für Sie geöffnet:
16.06.2017 - 30.09.2017
Mo., Di., Fr., Sa., ab 16 Uhr
So. ab 15 Uhr



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Unsere Weine - NUR aus eigener Herstellung

Weinbau in Wicker - Damals und Heute
Nach einer statistischen Erhebung des Jahres 1881 betrug die Gesamtfläche damals in Wicker 75 Hektar. Dies war im Vergleich zu anderen Weinbaugemeinden des Rheingaus eine durchaus beachtliche Größe, denn so bekannte Weinorte wie Johannesberg hatten mit 80 Hektar Rebfläche nicht viel mehr Weinberge als Wicker.

Der Riesling nahm schon damals in Wicker eine dominierende Stellung ein. Er wurde auf 50 Hektar angebaut und war damit mit Abstand die am meisten angebaute Rebsorte. Heute haben wir in Wicker eine Rebfläche von 45 Hektar, mit Flörsheim (28 Hektar) gibt es in unserer Stadt 73 Hektar Rebfläche.

Der Riesling
Das Weinbaugebiet Rheingau wird vom 50. Breitengrad durchzogen, der in Europa bis auf wenige Ausnahmen die Nordgrenze des Weinanbaus darstellt. Trotzdem wird hier zu 82 % die wohl anspruchsvollste und edelste Rebsorte "der Riesling" angebaut.

Von allen Weißweinreben stellt der Riesling unbestritten die wertvollste Sorte dar. Mit letzter Genauigkeit kann die Herkunft des Riesling nicht bewiesen werden. Man vermutet, dass der römische Schriftsteller Plinius (23-79 n.Chr.) bereits den Riesling als "Ammineische Rebe" beschrieb. Bekannt ist, dass der Riesling in Deutschland erstmals im Jahre 1435 urkundlich in einer Rüsselsheimer Kellereirechnung erwähnt wurde. Der Rheingau kann also insgesamt auf über ein halbes Jahrtausend des Riesling-Anbaus zurückblicken.

Johannesberg im Herzen des Rheingaus hat über ein Jahrhundert die Riesling-Setzrebe über seine Weinberge in Flörsheim bezogen. Der Riesling beansprucht gute bis sehr gute Lagen. Er passt sich allen Bodenarten an, bevorzugt jedoch warme Gesteinsböden mit viel Feinerde.

Hier im Rheingau, einem der nördlichstem Anbaugebiete der Welt, mit großer Sonneneinstrahlung und hoher Luftfeuchtigkeit, hat er eine besonders lange Reifezeit und dies gibt ihm die Möglichkeit, Weine von betont fruchtiger Eleganz zu entwickeln, die durch Lagerung an Feinheit und Reife noch gewinnen. Das Klima ermöglichst die Ernte vorzüglicher Auslesen, edler Beeren- und Trockenbeerenauslesen und des auf der Welt wohl einmaligen Eisweines.



Weinbergslagen in Wicker
Die Lage "Mönchgewann" erinnert an die ehemalig in klösterlichem Besitz befindlichen Weinberge. Begütert waren hier unter anderem das Kloster St. Johann zu Magdeburg seit dem Jahr 970.

Daraus kann man erkennen, dass der Wickerer Wein schon damals weit über unsere Region hinaus bekannt war. Seit 1364 war auch das Mainzer St. Stephan-Stift und die dortigen Karthäuser Eigentümer von Weinbergen in dieser Lage. Ein früherer Besitzer der Lage "König-Wilhelm-Berg" war Hoflieferant des preußischen Königs und späteren ersten Deutschen Kaiser Wilhelm I.

Aus Anlaß der Eingliederung des Herzogtums Nassau in das Königreich Preußen im Jahr 1866 wurde dem Besitzer die Genehmigung erteilt, die Weinbergslage "König-Wilhelms-Berg" zu nennen, was 1907 auch vom Reichspatentamt bestätigt wurde. Zur Erinnerung daran ließ er durch einen Fuldaer Bildhauer eine Statue erstellen.

Das Wahrzeichen des alten Wickerer Weinbergs "Wickerer Nonnberg" ist ebenfalls eine Statue. Die Figur stammt aus dem 18. Jahrhundert. Der Weinberg gehörte früher verschiedenen Nonnenklöstern: St. Ursula in Köln ab 927, St. Agnes ab 956 und Altmünster in Mainz am 1364. Dann dem Zisterzienser-Kloster Thiefenthal im Rheingau bis zum Jahre 1803. Danach wurde der Nonnberg Privatbesitz, mit einer Mauer eingefaßt und neu terrassiert.

Die Weinbergslage "Wickerer Stein" wird erstmals 1281 erwähnt. Begütert waren bis zum Jahre 1803 der Dechant von St. Johann in Mainz und das dortige Karthäuser-Kloster.

 
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